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VeranlagungstippsIn Zusammenarbeit mit den führenden Banken und Finanzexperten Österreichs präsentiert Ihnen DER KASSENARZT Monat für Monat an dieser Stelle aktuelle Veranlagungstipps, denn: Veranlagen heißt Geld vermehren – und wer will das nicht! Vorsicht bei Pharmatiteln – Veranlagen mit KalkülGerold Humer, leitender Direktor der Schoellerbank, weiß, dass Pharmatitel in den letzten drei Jahren nicht zu den Wachstumsmärkten zählten. Wenn man diesen Sektor jedoch nicht überbewertet, hat er durchaus seinen Platz in einem breit gestreuten Portefeuille, denn „unter dem Pharmamantel verbergen sich sehr interessante Sektoren wie die Biotechnologie, die zu favorisieren sind. Auch Medizintechnik und Gesundheit sind den expliziten Pharmawerten überlegen“, so der Experte. Empfehlungen der Schoellerbank umfassen Roche oder Fresenius als Einzeltitel sowie Pictet Biotech als Aktienfonds. Generika als AlternativeAls Alternative sind durchaus auch Generika zu überlegen, die zwar keine allzu hohen Gewinnmargen generieren, aber durch den gesteigerten Generika-Umsatzanteil der großen Pharmakonzerne an Bedeutung gewinnen. Empfohlen werden die deutsche STADA als Einzeltitel und der Aktienfonds Pictet Generics. Generell gilt, dass Pharmawerte derzeit besonders billig sind.
Bankgeschäfte werden mobilWeltweit mehr als 612 Mio. Nutzer werden bis 2011 mobile Finanzservices in Anspruch nehmen. Eine hohe Nachfrage auf Kundenseite und steigende Umsätze für Mobilfunker treiben den Markt an, Wettbewerbsvorteile ergeben sich aber auch für Banken. Vor allem vermögendere sowie jüngere Kundensegmente werden durch das Angebot angesprochen. Auch wenn Mobile-Banking dem Internet-Banking oder den Filialbanken den Rang nicht ablaufen wird, dient es doch dazu, die Kundenloyalität steigern und – den zunehmend häufigen Bankenwechsel – zu reduzieren. AssistenzärzteViele Assistenzärzte können verbreitete Labortests nicht richtig interpretieren und gefährden damit Patienten. – Das hat eine Befragung unter mehr als 80 britischen Assistenzärzten ergeben. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass 18 Prozent der jungen Ärzte gerne auch Tests anordneten, die sie nicht vollständig bewerten konnten. Die Association for Clinical Biochemistry macht Mängel in der Ausbildung für diesen Missstand verantwortlich. Wohin geht’s mit Patenten?In einer breit angelegten Studie ist das Europäische Patentamt (EPO) der Frage nachgegangen, wie sich die Bedeutung geistigen Eigentums in den nächsten Jahren entwickeln könnte und welche Legitimität Patente im Jahr 2025 noch haben könnten. Dominante Treiber sind neben dem Business vor allem die Gesellschaft und die Technologie. Interessierte Forscher können die Studie „Scenarios for the Future“ kostenlos beim EPO anfordern: Mehr Geld für MedizinNach Prognosen des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller in Deutschland werden die gesetzlichen Krankenkassen 2008 voraussichtlich 2,2 Mrd. Euro mehr für Medikamente ausgeben, das entspricht einem Plus von 7,9 % gegenüber dem Vorjahr. Damit werden die Gesamtausgaben trotz weiter sinkender Preise in diesem Jahr auf 30,5 Mio. Euro steigen. Der Zuwachs ist laut VFA vor allem auf den zunehmenden präventiven Einsatz von Medikamenten zurückzuführen: Neben Impfstoffen steigt insbesondere die Nachfrage nach Arzneimitteln zur Prävention von Komplikationen aus chronischen Erkrankungen wie Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck oder Diabetes. |
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